Der Umbau für den Bahnhof Ried im Innkreis schreitet planmäßig voran. Um die Arbeiten zügig durchführen zu können, startet Ende März eine intensive Bauphase, die auch für gebündelte Instandhaltungsarbeiten entlang der Strecken genutzt wird. Dafür ist ab Ende März eine einmonatige Streckensperre erforderlich. Ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet.
Schienenersatzverkehr
Von 28. März bis 24. April 2026 sind die Innkreisbahn von Neumarkt-Kallham bis Ried im Innkreis und die Hausruckbahn gesperrt. Daher werden die Züge zwischen Neumarkt-Kallham und Ried sowie zwischen Attnang-Puchheim und Schärding im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt. Die ÖBB bitten die Fahrgäste, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindungen sowie die Lage der Haltestelle des Schienenersatzverkehrs zu informieren und Zeitreserven einzuplanen.
Bahnhof Ried im Innkreis als verbindendes Bauprojekt
Der Bahnhof Ried im Innkreis erscheint zukünftig in neuem Glanz. Bis 2029 wird der Bahnhof Ried im Innkreis für die Fahrgäste attraktiviert, modernisiert und fit für die Herausforderungen des wachsenden Bahnbetriebs gemacht. Gearbeitet wird an der Modernisierung der Bahnanlagen, einem neuen Bahnhofsgebäude, optimierten Zugängen zu Busterminal und Taxistand sowie einem neuen Parkdeck mit rund 100 Park-&-Ride-Stellplätzen. Damit wird der öffentliche Verkehr im Innviertel nachhaltig gestärkt und Fahrgäste profitieren von deutliche mehr Komfort.
Im Zuge des Umbaus des Bahnhofs Ried ist auch eine Verbreiterung der Unterführung „Eberschwanger Straße“ vorgesehen. So soll Platz für einen modernen Rad- und Fußweg geschaffen werden.
Die Arbeiten im Detail
Die ÖBB bündeln mehrere Arbeiten während der Streckensperre. Die Bauteams arbeiten teilweise rund um die Uhr. So können in kurzer Zeit möglichst viele Arbeiten durchgeführt werden.
Beim Bahnhof Ried im Innkreis beginnen ab Ende März die ersten lärmintensiven Arbeiten. Von Sonntag, 29. März bis Montag, 30. März setzen die Bauteams Spundwände und Pfähle im Bahnhofsbereich. Im Bereich der Unterführung werden zunächst Ankerungsarbeiten durchgeführt, anschließend erfolgt von Freitag, 3. April bis Montag, 6. April der Abriss der bestehenden Unterführung Eberschwanger Straße. Als wichtige Voraussetzung für die weiteren Maßnahmen im Bereich der Bahnsteige werden dann wieder von Freitag, 10. April bis Montag, 15. April Spundwände und Pfähle gesetzt.
Aufgrund der Arbeiten im Bahnhofsbereich kommt es zu geänderten Zugängen für Fahrgäste.
Entlang der Hausruck- und Innkreisbahn führen die ÖBB wichtige Instandhaltungsmaßnahmen durch, damit Reisende und Güter auch künftig pünktlich und sicher auf der klimafreundlichen Schiene unterwegs sein können. Dazu zählen unter anderem Weichenneulagen, Schienentausch und Grünschnittarbeiten.
ÖBB ersuchen um Verständnis für Lärmentwicklung
Die ÖBB sind bemüht, Lärm- und Staubentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen nicht vermieden werden können. Um den Zugverkehr im Sinne der Reisenden so wenig wie möglich zu beeinflussen, ist es notwendig und sinnvoll in der Nacht zu arbeiten. Dadurch können die Einschränkungen geringgehalten und die Bauarbeiten in einem straffen Zeitplan umgesetzt werden.
Die ÖBB informieren Anrainer:innen laufend per Postwurf über die Arbeiten.