23.03.2026    1 Bild

Sperre der Hausruck- und Innkreisbahn für intensive Bauphase

Ende März starten die ÖBB eine intensive Bauphase für den neuen Bahnhof Ried im Innkreis. Parallel dazu werden wichtige Instandhaltungsarbeiten entlang der Hausruck- und Innkreisbahn durchgeführt. Von 28. März bis 24. April 2026 kommt es daher zu Sperren zwischen Neumarkt-Kallham und Ried sowie zwischen Attnang-Puchheim und Schärding. Ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet. 

Der Umbau für den Bahnhof Ried im Innkreis schreitet planmäßig voran. Um die Arbeiten zügig durchführen zu können, startet Ende März eine intensive Bauphase, die auch für gebündelte Instandhaltungsarbeiten entlang der Strecken genutzt wird. Dafür ist ab Ende März eine einmonatige Streckensperre erforderlich. Ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet.

Schienenersatzverkehr

Von 28. März bis 24. April 2026 sind die Innkreisbahn von Neumarkt-Kallham bis Ried im Innkreis und die Hausruckbahn gesperrt. Daher werden die Züge zwischen Neumarkt-Kallham und Ried sowie zwischen Attnang-Puchheim und Schärding im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt. Die ÖBB bitten die Fahrgäste, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindungen sowie die Lage der Haltestelle des Schienenersatzverkehrs zu informieren und Zeitreserven einzuplanen.

Bahnhof Ried im Innkreis als verbindendes Bauprojekt

Der Bahnhof Ried im Innkreis erscheint zukünftig in neuem Glanz. Bis 2029 wird der Bahnhof Ried im Innkreis für die Fahrgäste attraktiviert, modernisiert und fit für die Herausforderungen des wachsenden Bahnbetriebs gemacht. Gearbeitet wird an der Modernisierung der Bahnanlagen, einem neuen Bahnhofsgebäude, optimierten Zugängen zu Busterminal und Taxistand sowie einem neuen Parkdeck mit rund 100 Park-&-Ride-Stellplätzen. Damit wird der öffentliche Verkehr im Innviertel nachhaltig gestärkt und Fahrgäste profitieren von deutliche mehr Komfort.

Im Zuge des Umbaus des Bahnhofs Ried ist auch eine Verbreiterung der Unterführung „Eberschwanger Straße“ vorgesehen. So soll Platz für einen modernen Rad- und Fußweg geschaffen werden.

Die Arbeiten im Detail

Die ÖBB bündeln mehrere Arbeiten während der Streckensperre. Die Bauteams arbeiten teilweise rund um die Uhr. So können in kurzer Zeit möglichst viele Arbeiten durchgeführt werden.

Beim Bahnhof Ried im Innkreis beginnen ab Ende März die ersten lärmintensiven Arbeiten. Von Sonntag, 29. März bis Montag, 30. März setzen die Bauteams Spundwände und Pfähle im Bahnhofsbereich. Im Bereich der Unterführung werden zunächst Ankerungsarbeiten durchgeführt, anschließend erfolgt von Freitag, 3. April bis Montag, 6. April der Abriss der bestehenden Unterführung Eberschwanger Straße. Als wichtige Voraussetzung für die weiteren Maßnahmen im Bereich der Bahnsteige werden dann wieder von Freitag, 10. April bis Montag, 15. April Spundwände und Pfähle gesetzt.

Aufgrund der Arbeiten im Bahnhofsbereich kommt es zu geänderten Zugängen für Fahrgäste.

Entlang der Hausruck- und Innkreisbahn führen die ÖBB wichtige Instandhaltungsmaßnahmen durch, damit Reisende und Güter auch künftig pünktlich und sicher auf der klimafreundlichen Schiene unterwegs sein können. Dazu zählen unter anderem Weichenneulagen, Schienentausch und Grünschnittarbeiten.

ÖBB ersuchen um Verständnis für Lärmentwicklung

Die ÖBB sind bemüht, Lärm- und Staubentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen nicht vermieden werden können. Um den Zugverkehr im Sinne der Reisenden so wenig wie möglich zu beeinflussen, ist es notwendig und sinnvoll in der Nacht zu arbeiten. Dadurch können die Einschränkungen geringgehalten und die Bauarbeiten in einem straffen Zeitplan umgesetzt werden.

Die ÖBB informieren Anrainer:innen laufend per Postwurf über die Arbeiten.

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Visualisierung Bahnhof Ried
4 000 x 3 000 © ÖBB/3D-Schmiede
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
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Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität in Österreich. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2024 511 Millionen Fahrgäste und rund 80 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit 94 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als 5,4 Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen über 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich mehr als 1,4 Millionen Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.