(Innsbruck, 28. 9. 2026) - Seit 114 Jahren verbindet die Karwendelbahn das Seefelder Plateau mit dem Großraum Innsbruck. Die Strecke überwindet hochalpines Gelände. Züge befahren allein zwischen der Landeshauptstadt Innsbruck und der Staatsgrenze bei Scharnitz 35 Tunnels, Galerien, Brücken und Viadukte. Das Alter der Bauwerke sowie der Einfluss von Betrieb und Witterung erfordern eine regelmäßige Wartung. Vom Samstag, 3. bis einschließlich Dienstag, 6. Oktober 2026 führen die ÖBB erneut Wartungen der Bahnanlagen zwischen Innsbruck und der Staatsgrenze bei Scharnitz durch.
Inspektionen und Wartungsarbeiten an den Bahngleisen
Die ÖBB haben sich für die Streckensperre ein anspruchsvolles Arbeitsprogramm vorgenommen. Oberleitungs- und Sicherungsanlagen werden kontrolliert, Unterbau, Mauern und Rohrdurchlässe auf ihre Funktion hin überprüft und bei Bedarf instandgehalten. Wo erforderlich, ist auch der Austausch von einzelnen Schienen vorgesehen. Entlang der Gleise werden Grünschnittarbeiten durchgeführt. Am Bahnhof Seefeld und nahe der Haltestelle Gießenbach werden Instandsetzungsmaßnahmen an bestehenden Eisenbahnkreuzungen durchgeführt. Verkehrsteilnehmer:innen müssen allerdings keine wesentlichen Einschränkungen befürchten, es ist nur mit kurzfristigen Behinderungen zu rechnen. Im Regelfall sind keine Nachtarbeiten vorgesehen.
Ersatzverkehr in der elektronischen Fahrplanauskunft abrufbar
Die ÖBB bieten allen Fahrgästen ein verlässliches Mobilitätsangebot mit Bussen als Schienenersatzverkehr. So kommen auch während der Bauarbeiten alle sicher und pünktlich an ihr Ziel. Der Ersatzverkehr ist in der elektronischen Fahrplanauskunft hinterlegt und zeigt auch, welche Fahrzeuge zum Beispiel mittels Anhänger Fahrräder transportieren. Die Anbindung des Bahnhofs Hochzirl mittels Kleinbusses erfordert einen Umstieg an der „Abzweigung Hochzirl“. Durch die Bauarbeiten ist die Karwendelstrecke auch über die Wintermonate wieder für einen komfortablen Bahnbetrieb zwischen dem Seefelder Plateau und dem Raum Innsbruck gerüstet.