Christine Stockhammer-Kostelka
(Wien, 23. September 2026) – Christine Stockhammer-Kostelka, Leiterin des Teams für Europäische und Internationale Angelegenheiten der ÖBB-Holding AG, wird mit 1. Jänner 2027 neue Geschäftsführerin des europäischen Eisenbahnverbandes CER (Community of European Railway and Infrastructure Companies).
Die Generalversammlung des CER wählte sie am Montag einstimmig zur Nachfolgerin des bisherigen Geschäftsführers Alberto Mazzola. Der Verband mit Sitz in Brüssel vertritt die Interessen von rund 70 staatlichen europäischen Eisenbahn- und Infrastrukturunternehmen und ist die zentrale Stimme des Bahnsektors in der EU-Verkehrspolitik.
Die designierte CER-Geschäftsführerin Christine Stockhammer-Kostelka betont: „Um die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Bahn weiter auszubauen, müssen wir europäische Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten, und dabei mit einer Stimme sprechen. Als überzeugte Europäerin und begeisterte Eisenbahnerin kann ich mir keine interessantere Aufgabe vorstellen als jene, den Bahnsektor auf dieser Ebene mitzuprägen. Ich danke den Mitgliedern des CER für ihr Vertrauen. Mit den Kolleginnen und Kollegen der ÖBB werde ich auch in meiner neuen Funktion eng zusammenarbeiten.“
Derzeit führt die polnische Bahn PKP den Vorsitz im CER. Zuvor war ÖBB CEO Andreas Matthä sechs Jahre lang CER-Präsident. Er erklärt anlässlich von Stockhammer-Kostelkas Wahl: „Das ist ein besonderer Tag für die ÖBB und für CER. Mit Christine Stockhammer-Kostelka übernimmt erstmals eine Österreicherin die operative Führung dieses wichtigen europäischen Bahnverbands. Ihre Wahl spricht zugleich für die europäische Stärke der ÖBB. Ich bin überzeugt, dass sie CER mit Engagement, Umsicht und einem klaren Blick für konkrete Ergebnisse führen wird.“
Stockhammer-Kostelka bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in europäischen Angelegenheiten, Eisenbahnpolitik, strategischer Kommunikation und Verbandsarbeit mit. Seit 2018 leitet sie bei den ÖBB das Team für Europäische und internationale Angelegenheiten und verantwortet die politische Positionierung des Konzerns in Brüssel sowie die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern. Zuvor leitete sie die externe Kommunikation der ÖBB-Gruppe.