Innovatives Qualifizierungsprogramm eröffnet arbeitssuchenden Erwachsenen eine verkürzte, intensive Ausbildung in Mechatronik mit direkter Jobperspektive im ÖBB Konzern
ÖBB starten Intensivausbildung
(Wien, 7. Mai 2026) – Mit der Facharbeiter:innenintensivausbildung (FIA) im Bereich Mechatronik – Fertigungstechnik setzen die ÖBB einen weiteren wichtigen Schritt zur Sicherung dringend benötigter Fachkräfte. Das innovative Qualifizierungsprogramm wird gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice Wien umgesetzt und richtet sich gezielt an arbeitssuchende Erwachsene, die eine praxisnahe und verkürzte Ausbildung absolvieren möchten.
Vor wenigen Tagen starteten erstmals 15 Teilnehmer:innen in der ÖBB Lehrwerkstätte Wien in das neue Ausbildungsformat. Ziel ist es, qualifizierte Fachkräfte rasch und bedarfsorientiert auszubilden und ihnen gleichzeitig eine langfristige berufliche Perspektive im ÖBB Konzern zu eröffnen.
Praxisnahe Ausbildung mit Zukunftsperspektive
Die Ausbildung vermittelt fundierte Kenntnisse in der Herstellung, Montage, Wartung und Inbetriebnahme mechatronischer Systeme. Die Teilnehmer:innen erwerben dabei praxisrelevante Kompetenzen im Umgang mit mechanischen, elektrischen, pneumatischen sowie informationstechnischen Komponenten. Durch die enge Verzahnung von theoretischem Unterricht und intensiver Praxis werden sie gezielt auf die Lehrabschlussprüfung und den anschließenden Berufseinstieg vorbereitet.
Nach erfolgreichem Abschluss eröffnet sich für Absolvent:innen eine langfristige Perspektive im Unternehmen. Neben einer möglichen Übernahme bieten sich weiterführende Qualifizierungen, etwa in Richtung Wagenmeister:in oder Fahrdienstleiter:in, an.
Beitrag zur nachhaltigen Fachkräftesicherung
Das Programm stellt damit eine Win-win-Situation dar: Es eröffnet Menschen neue berufliche Chancen und unterstützt gleichzeitig die nachhaltige Fachkräftesicherung im Konzern. „Wir geben Menschen eine Chance zum Neustart. Gleichzeitig profitiert unser Unternehmen von einer langfristigen und nachhaltigen Fachkräftesicherung“, betont Ursula Bazant, Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung bei der ÖBB-Infrastruktur AG.