18.09.2026    8 Bilder

ÖBB starten Bau der Verbindungsbahn: Startschuss für Wiens starke West-Ost-Mobilitätsachse

  • Mehr Öffis für Wien: 15-Minuten-Takt und attraktive West-Ost-Verbindung quer durch die Stadt.
  • Mehr Kapazität: Rund 20.000 Fahrgäste profitieren nach Fertigstellung von verbesserten Bahnverbindungen.
  • Mehr Lebensqualität: Sichere Querungen, moderne Bahnhöfe, neue Radverbindungen und weniger Wartezeiten an Bahnübergängen.

Vertreter aus Politik und Wirtschaft beim feierlichen Baustart der Attraktivierung der Verbindungsbahn (v.l.n.r.): CEO Andreas Matthä (ÖBB), Mobilitätsstadträtin Ulli Sima (Stadt Wien) und Mobilitätsminister Peter Hanke (BMIMI).

(Wien, 18. September 2026) – Mit dem feierlichen Baustart der Attraktivierung der Verbindungsbahn beginnt eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für den öffentlichen Verkehr in Wien. Gemeinsam gaben Bundesminister Peter Hanke, Mobilitätsstadträtin Ulli Sima und ÖBB-CEO Andreas Matthä heute den offiziellen Startschuss für die Hauptbauarbeiten.

Die Attraktivierung der Verbindungsbahn schafft die Voraussetzungen für eine deutlich leistungsfähigere West-Ost-Verbindung quer durch Wien. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen soll die S80 im 15-Minuten-Takt verkehren und damit doppelt so viele Verbindungen anbieten wie heute. Zwei neue Haltestellen an der Hietzinger Hauptstraße und bei der Stranzenbergbrücke sowie die Modernisierung der Station Wien Speising verbessern das Angebot für Fahrgäste nachhaltig. Rund 20.000 zusätzliche Ein- und Aussteiger:innen pro Tag werden künftig von den neuen Angeboten profitieren.

Bundesminister Peter Hanke betonte die Bedeutung des Projekts für die Verkehrswende und die wachsende Ostregion: „Die Verbindungsbahn ist ein zentraler Baustein für ein leistungsfähiges und klimafreundliches Mobilitätsangebot in Wien. Mit diesem Ausbau schaffen wir mehr Kapazität auf der Schiene, bessere Verbindungen und ein attraktiveres Angebot für die Fahrgäste. Der Bund investiert dort, wo öffentliche Mobilität jeden Tag gebraucht wird.“

Mobilitätsstadträtin Ulli Sima unterstrich die große Bedeutung des Projekts für die Stadt Wien: „Nach einem fünfjährigen Behördenverfahren, davon über 3,5 Jahre im Rechtsmittelverfahren, können wir heute endlich mit dem Bau beginnen. Die Verbindungsbahn bringt mehr Kapazität, eine Entlastung bestehender Öffi-Linien und eine attraktive West-Ost-Verbindung quer durch die Stadt. Gleichzeitig schaffen wir entlang der Strecke neue Radwege, mehr Grünraum und sichere Querungen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen.“

ÖBB-CEO Andreas Matthä zeigte sich erfreut über den Start der Bauarbeiten: „Heute ist ein bedeutender Tag für die Mobilität in Wien und der gesamten Ostregion. Die Verbindungsbahn ist weit mehr als ein Infrastrukturprojekt. Sie ist ein Schlüsselprojekt für das gesamte Bahnsystem über die Bundeshauptstadt hinaus. Denn mit ihr verknüpfen wir die West- und Südstrecke noch besser miteinander, schaffen dringend benötigte Kapazitäten für den Nahverkehr und machen das Bahnnetz insgesamt leistungsfähiger, robuster und zukunftsfit.“

Mehr Komfort, mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität
Auf einer Streckenlänge von fünf Kilometern investieren die ÖBB gemeinsam mit ihren Partnern rund 511,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Verbindungsbahn. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen die Errichtung neuer Haltestellen, die Modernisierung bestehender Bahnhöfe, die erstmalige Umsetzung umfassender Lärmschutzmaßnahmen sowie die Auflassung von sechs Eisenbahnkreuzungen zugunsten sicherer und barrierefreier Unterführungen.
Dadurch entstehen nicht nur Verbesserungen für Bahnkund:innen, sondern auch für Anrainer:innen, Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und den Autoverkehr. Wartezeiten an Schranken gehören damit der Vergangenheit an, während gleichzeitig die Sicherheit entlang der Strecke erhöht wird.

Umfassende Information während der Bauzeit
Die Bauarbeiten erfolgen schrittweise in drei Bauabschnitten und erstrecken sich bis 2036. Die ÖBB setzen dabei auf eine umfassende Informationsoffensive mit Informationsveranstaltungen, Projektausstellungen, einer neuen Infobox in der Speisinger Straße sowie laufenden Anrainer:innen- und Fahrgastinformationen. Ziel ist es, die Bevölkerung transparent über die Baufortschritte zu informieren und die Belastungen während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten.

Projekt auf einen Blick
  • Investitionsvolumen: rund 511,5 Mio. Euro
  • Streckenlänge: 5 Kilometer
  • Bauzeit: 2026 bis 2036
  • Zwei neue Haltestellen und die Modernisierung der Station Wien Speising
  • 15-Minuten-Takt der S80 nach Projektabschluss
  • Rund 20.000 zusätzliche Ein- und Aussteiger:innen pro Tag
  • Auflassung von sechs Eisenbahnkreuzungen und Errichtung barrierefreier Unterführungen

Bilder (8)

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6 708 x 4 472 © ÖBB / Lukas Leonte
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Bauabschnitte Infografik
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Infografik Bauabschnitt Nord Verbindungsbahn
8 000 x 4 500 © ÖBB
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ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
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Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2025 559 Mio. Fahrgäste und rund 79 Mio.Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Die ÖBB gehören mit 94,1 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als fünf Mrd. Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen mehr als 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn – darunter 2.145 Lehrlinge – dafür, dass täglich mehr als 1,5 Mio. Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.