Ende Jänner haben die ÖBB die neue Rauchmühlbrücke in Betrieb genommen. Seit dieser Woche kann auch der Straßenverkehr wieder frei auf der Hallerstraße fahren
(Innsbruck, 6. Mai 2025) - Mit Sperren von Bahn und Straße, Umleitungen, Schienenersatzverkehr mit mehr als 90 Bussen und Arbeiten rund um die Uhr ist die “heiße Phase” für eine neue Bahnbrücke nahe der Rauchmühle in Innsbruck zu Jahresbeginn über die Bühne gegangen. Spektakulärer Höhepunkt war das Einfahren der rund 1500 Tonnen schweren neuen Betonbrücke auf mobilen Transporteinheiten.
Seit Ende Jänner fahrplanmäßiger Bahnbetrieb
Seit Ende Jänner läuft der Bahnverkehr auf den neuen Gleisen wieder ungestört. Ohne Einschränkungen verkehren die Nah- und Fernverkehrszüge über die neue Brücke. Allerdings erforderte die Brückenbaustelle bis Anfang Mai weiterhin Behinderungen für den Fahrzeugverkehr auf der Hallerstraße. Mit reduzierter Geschwindigkeit konnte je Fahrtrichtung nur jeweils eine Fahrspur genutzt werden.
Hallerstraße wieder ohne Verkehrseinschränkungen
Ab sofort sind alle durch die Brückenbaustelle bedingten Verkehrseinschränkungen auf der Hallerstraße aufgehoben. In den vergangenen Wochen wurden die Bauarbeiten mit Nachdruck vorangetrieben. So ist es gelungen, den Straßenbereich rund zwei Wochen früher als ursprünglich vorgesehen zu räumen. Für den Straßenverkehr ist dies aufgrund anderer Bauarbeiten im Stadtgebiet von Innsbruck eine wesentliche Erleichterung. Die ÖBB bedanken sich bei allen am Projekt Beteiligten für die Arbeit mit vollem Einsatz.
Restarbeiten ohne wesentliche Auswirkungen auf den Bahn- und Straßenverkehr
Die Restarbeiten für die neue Brücke werden die ÖBB noch bis Jahresende beschäftigen. Allerdings ist in diesem Zusammenhang mit keinen wesentlichen und länger andauernden Behinderungen weder auf der Schiene noch auf der Straße zu rechnen. Der Neubau der Rauchmühlbrücke wurde erforderlich, da das alte Bestandsbauwerk nach mehr als 60 Jahren Bahnbetrieb das Ende seiner technischen Lebensdauer erreicht hatte.