20.02.2026    2 Bilder

ÖBB modernisieren Bahnstrecke Rankweil – Götzis: Halteausfälle in Klaus und Sulz-Röthis

  • Ab 22. Februar 2026 erfolgen Bauarbeiten bei laufendem Bahnbetrieb  
  • Die Haltestellen Klaus und Sulz-Röthis werden bis 16. März mit Ergänzungsbussen bedient 
  • Zufahrtsstraße zum Bahnhof Klaus von 23. bis 27. Februar für den durchfahrenden Verkehr gesperrt

(Bregenz, 20. Februar 2026) – Ab Sonntag, 22. Februar 2026 starten die ÖBB mit den Hauptarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Rankweil und Götzis. Im Fokus stehen der Austausch von Holzschwellen durch Betonschwellen sowie die Erneuerung von Weichen. Außerdem führen die ÖBB eine Reinigung des Schotterbetts und Arbeiten an den Oberleitungen durch. Die Erneuerungen sichern die Leistungsfähigkeit der Strecke für die kommenden Jahrzehnte.  

  

Die Hauptarbeiten erfolgen von 22. Februar bis 3. Mai 2026 bei eingleisigem Betrieb zwischen Rankweil und Götzis. Der Zugverkehr bleibt grundsätzlich aufrecht, muss jedoch auf Grund reduzierter Kapazitäten auf der baubedingt eingleisigen Strecke angepasst werden.  

  

Auswirkungen für Fahrgäste  

Tagsüber zwischen 6 und 22 Uhr entfällt grundsätzlich ein Nahverkehrszug pro Stunde in unterschiedlichen Abschnitten zwischen Feldkirch und Dornbirn. Die Ausfälle betreffen vor allem die S-Bahnlinie S1, vereinzelt auch REX1 und R1. Die Linie R5 (Feldkirch-St.Margrethen) entfällt während der Bauzeit zwischen Feldkirch und Hohenems, zeitweise auch bis Dornbirn.  

  

Um einen geordneten und pünktlichen Bahnverkehr zu gewährleisten, können aus betrieblichen Gründen während der Bauarbeiten in Phase Eins von 22. Februar bis 16. März keine Züge in Klaus und Sulz-Röthis halten. Auch in Altach und in Feldkirch-Amberg entfällt ein Teil der Halte. Zur Unterstützung der Fahrgäste setzen die ÖBB-Ergänzungsbusse ein, die das bestehende Liniennetz zwischen Rankweil, Götzis und Klaus verdichten. Alle Anschlüsse im Regionalverkehr sind bestmöglich abgestimmt.  

 

Straßensperre bei Klaus 

Die L 62 Klauser Treietstraße in Klaus wird im Bereich vom Bahnhof Klaus in der Zeit vom Montag 23. bis Freitag 27. Februar für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Grund dafür sind Bauarbeiten am Vorplatz Klaus. Ausgenommen von dieser Sperre ist der Baustellenverkehr und Fußgänger:innen. Die Zufahrt zur P&R-Anlage Klaus ist erschwert und nur aus Richtung Klaus möglich. Der Fahrzeugverkehr sowie Anrainer:innen und Zustelldienste werden über die Gemeindestraße Sattelberg im Gemeindegebiet Klaus oder großräumig über die L 50, die L 63 und die L 190 umgeleitet. Linienbusse und ÖBB-Ergänzungsbusse werden ebenfalls umgeleitet. Der Ein- und Ausstieg erfolgt an gekennzeichneten Ersatzhaltestellen. Die ÖBB bitten Fahrgäste zusätzliche Reisezeit einzuplanen.  

 

Kontaktmöglichkeiten  

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung zu informieren. Aktuelle Fahrpläne und Hinweise stehen auf oebb.at, oebb.at/baustellen, in der SCOTTY-App bzw. der cleVVVer mobil-App sowie telefonisch unter 05-1717 zur Verfügung. Fragen zu den Bauarbeiten beantwortet der ÖBB-Kundenservice unter infra.kundenservice@oebb.at.  

 

Bilder (2)

Arbeiten am Vorplatz Klaus
3 500 x 1 260 © ÖBB/Sailerbrothers
39_Gleisarbeiten_Fk-Buchs_SailerBrothers
1 200 x 800
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
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Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität in Österreich. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2024 511 Millionen Fahrgäste und rund 80 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit 94 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als 5,4 Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen über 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich mehr als 1,4 Millionen Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.