Statt bisher 131 stehen nun 293 Fahrrad Abstellplätze zur Verfügung.
(Vöcklabruck, 2. Mai 2026) - Die Anreise zum Bahnhof soll einfach, flexibel und klimafreundlich sein. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus oder dem Auto: die gemeinsame moderne Mobilitätsstrategie von ÖBB, Land Oberösterreich und der Stadtgemeinde Vöcklabruck legt gezielt die „Schienen“ für unterschiedliche Mobilitätsformen. Besonders erfreulich ist dabei, dass die umweltfreundliche und platzsparende Anreise mit dem Fahrrad immer beliebter wird. Um diesem Trend Rechnung zu tragen, wurde die Bike&Ride Anlage am Bahnhof Vöcklabruck umfassend modernisiert und deutlich erweitert.
Die Kapazitäten wurden dabei mehr als verdoppelt: Statt bisher 131 stehen nun 293 Fahrrad Abstellplätze zur Verfügung. Zusätzlich wurde das Angebot für Mofas von 3 auf 13 Stellplätze ausgebaut. Damit wird die Fahrrad Anreise zum Bahnhof weiter gestärkt und der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr noch attraktiver.
Gemeinsames Ziel: klimafreundliche Mobilität
Die modernisierte Bike&Ride Anlage in Vöcklabruck ist ein weiterer Baustein für ein zukunftsfähiges Mobilitätsangebot in der Region. Sie zeigt, wie durch das Zusammenspiel von ÖBB, Land und Gemeinde attraktive Alternativen zum Auto geschaffen und der nachhaltige Verkehr gestärkt werden können.
ÖBB fördern Mobilität in all ihren Formen
„Mobilität beginnt nicht erst im Zug. Unser Ziel ist es, dass unsere Kundinnen und Kunden bequem und nachhaltig zum Bahnhof kommen. Mit dem Ausbau der Bike&Ride Anlage in Vöcklabruck fördern wir bewusst die Mobilität per Fahrrad und schaffen attraktive Verknüpfungspunkte für den Umstieg auf die Bahn“, berichtet Wolfgang Tötschinger, ÖBB-Immobilienmanagement GmbH.
Land OÖ investiert in frühen Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr
Das Land Oberösterreich verfolgt konsequent das Ziel, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel so früh und wohnortnah wie möglich zu beginnen. Landesrat Günther Steinkellner: „Als Land Oberösterreich investieren wir gezielt dort, wo der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr bereits am Beginn der Wegstrecke ansetzt. Moderne Bike&Ride Anlagen ermöglichen es, schon für die Anreise zum Bahnhof auf nachhaltige Mobilität zu setzen – und genau das unterstützen wir mit Nachdruck.“
Fahrradfreundliche Lösungen entlasten die Stadtgemeinde
Auch für die Stadt Vöcklabruck bringt die stärkere Nutzung des Fahrrads klare Vorteile – insbesondere bei der Verkehrsvermeidung im Ortsgebiet.
„Als begeisterter Alltagsradler freut es mich sehr, dass hier zusätzliche Kapazitäten für die Fahrrad-Anreise geschaffen wurden. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass wir auch jene im Blick behalten, die täglich mit dem PKW zum Bahnhof kommen – hier braucht es ebenfalls ein zügiges Vorankommen und funktionierende Lösungen“ so Peter Schobesberger, Bürgermeister Vöcklabruck.
Verbesserung der Parksituation für PKW
Die ÖBB setzen alles daran, den Umstieg auf die Bahn so einfach wie möglich zu gestalten. Neben dem Ausbau der Bike&Ride Anlage arbeiten die ÖBB gemeinsam mit der Stadt Vöcklabruck und dem Land Oberösterreich auch an einer nachhaltigen Verbesserung der Pkw Parksituation.
Ziel ist es, einen möglichst wohnortnahen Umstieg auf den öffentlichen Verkehr zu fördern. Reine Erweiterungen von P&R Anlagen an Knotenpunkten würden hingegen längere Autofahrten begünstigen und dem Klimaschutz entgegenwirken.
Daher verfolgen die ÖBB einen abgestuften Maßnahmenplan: In Vöcklabruck wurden zunächst eine Zufahrtskontrolle mit Öffi Ticket eingeführt. Es folgt die kostenpflichtige Nutzung der Parkflächen ab 4. Mai. Dadurch wird eine missbräuchliche Nutzung verhindert und die Parkflächen stehen gezielt Bahnkund:innen zur Verfügung.
Erst der nächste Schritt sind zusätzliche Parkflächen. Eine gemeinsame Machbarkeitsstudie für rund 100 neue Stellplätze liegt vor, darauf aufbauend laufen nun konkrete Planungen gemeinsam mit der Stadt Vöcklabruck und dem Land Oberösterreich. Voraussetzung dafür ist eine fundierte Kostenschätzung; eine Umsetzung ist frühestens ab 2027/2028 möglich.