27.04.2026    2 Bilder

Nordwestbahnhof: Zwei Bauplätze für den neuen Stadtteil werden ausgeschrieben

  • Modernes und grünes Stadtquartier für rund 16.000 Menschen
  • Zwei freifinanzierte Bauplätze für Mischnutzung ausgeschrieben

Auf dem Baufeld 11 werden zwei Bauplätze zur Mischnutzung ausgeschrieben

(Wien, 27. April 2026) Mit dem Start der Ausschreibung für zwei freifinanzierte Bauplätze am Baufeld 11 setzen die ÖBB einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung des neuen Stadtteils am Nordwestbahnhof. Das Baufeld übernimmt eine zentrale städtebauliche Funktion innerhalb des Quartiers und bildet einen wesentlichen Baustein für die Umsetzung des langfristig angelegten Stadtentwicklungsprojekts.

Ein Zukunftsquartier für Wohnen, Arbeiten und Freizeit
Am Nordwestbahnhof entwickeln die ÖBB gemeinsam mit der Stadt Wien ein modernes, grünes und nachhaltiges Stadtquartier. Geplant sind geförderte und freifinanzierte Wohnungen für rund 16.000 Bewohner:innen, Büroflächen für etwa 4.700 Arbeitsplätze sowie Schulen, Kindergärten und vielfältige Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Im Zentrum des Projekts entsteht mit der „Grünen Mitte“ ein rund zehn Hektar großer, langgestreckter Park als zentrales Freiraum- und Verbindungselement.

Zentrale Lage und verbindende Funktion im Quartier
Das Baufeld 11 liegt im südlichen Bereich des Quartiers in prominenter Lage zwischen Taborstraße, Taborplatz und „Grüner Mitte”. Es übernimmt eine prägende Rolle für das Erscheinungsbild des neuen Stadtteils und verbindet bestehende Strukturen mit dem neu entstehenden Quartier. Neben Wohnnutzungen ist eine mischnutzungsfähige Bebauung vorgesehen, die Raum für Arbeiten, Dienstleistungen, Gastronomie, Nahversorgung und Freizeitangebote schafft. Insgesamt umfasst das Baufeld 11 zwei freifinanzierte Bauplätze (2 und 2a) sowie zwei geförderte Bauplätze (1 und 3).

„Das Baufeld 11 nimmt eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Nordwestbahnhofs ein. Es bildet ein wichtiges städtebauliches Bindeglied zwischen dem Nordbahnhofareal und dem neuen Stadtteil und ermöglicht zugleich den direkten Übergang in die Grüne Mitte. Die Verknüpfung bestehender Stadtstrukturen mit dem neuen Quartier sowie das markante Hochhaus an diesem Standort unterstreichen die besondere Bedeutung des Areals für die Identität des zukünftigen Stadtteils“, so Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG.

Ausgeschrieben werden die freifinanzierten Bauplätze 2 und 2a am Baufeld 11. Der Bauplatz 2 umfasst rund 4.400 Quadratmeter, der rund 2.400 Quadratmeter große Bauplatz 2a ist als Hochhausstandort mit Gebäuden bis zu 80 Metern Höhe vorgesehen. Vorgaben sind ein Nutzungsmix mit mindestens 30 Prozent nicht wohnbezogenen Flächen, aktive Erdgeschoßzonen sowie qualitätsvolle Frei‑ und Grünräume.

Verfahren und Quartiersentwicklung
Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines Höchstbieterverfahrens ab April 2026, die Grundstücksübergabe ist bis Ende 2027 geplant. Zeitnah folgt ein Realisierungswettbewerb der Erwerberin für die architektonische Ausgestaltung.
Parallel dazu schreitet die Entwicklung des Nordwestbahnhofs weiter voran, darunter die technische Freimachung des Areals sowie der Baubeginn des Bildungscampus ab Mitte 2026. Der rund 44 Hektar große Nordwestbahnhof zählt zu den größten innerstädtischen Entwicklungsgebieten Wiens und wird mit der Grünen Mitte ein zentrales neues Freiraumangebot erhalten. Die Ausschreibungsunterlagen sind auf der Website der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH abrufbar: https://immobilien.oebb.at/

Bilder (2)

Baufeld 11
4 000 x 3 069 © © ÖBB / Redl Janousekhavlicek
Visualisierung des neuen Stadtquartiers
1 900 x 1 267 © © ÖBB / Redl Janousekhavlicek
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
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Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2025 559 Mio. Fahrgäste und rund 79 Mio.Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Die ÖBB gehören mit 94,1 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als fünf Mrd. Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen mehr als 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn – darunter 2.145 Lehrlinge – dafür, dass täglich mehr als 1,5 Mio. Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.